Früherer ATI-Chef ab Ende Juli nicht mehr bei AMD

Wirtschaft & Firmen Der Prozessorhersteller Advanced Micro Devices (AMD) übernahm vor einigen Monaten in einem spektakulären Deal den Grafikkartenspezialisten ATI. Jetzt hat AMD mitgeteilt, dass sich der frühere Chef von ATI in kürze aus dem Unternehmen verabschieden wird. Dave Orton war zuvor Präsident und Chief Executive Officer von ATI Technologies. Er verlasse das Unternehmen mit gemischten Gefühlen, so Orton in einer Stellungnahme. Er sei sehr zuversichtlich, was die Zukunft von AMD angeht und glaube daran, dass der Zusammenschluss mit seinem Unternehmen ein guter Schritt war.

Orton zeigte sich überzeugt, dass die "talentierten Mitarbeiter des neuen AMD" weiterhin in der Lage sein würden, den Kunden die bestmöglichen Produkte zu bieten und so am Markt zu bestehen. Nach Ortons Weggang Ende untersteht die Grafiksparte von AMD nun direkt dem Chef des Unternehmen.

AMD hatte ATI im vergangenen Jahr zum Preis von 5,5 Milliarden US-Dollar übernommen und war damit in den Markt für Grafikkarten eingestiegen. Nach Ansicht von Analysten hat sich dieser Schritt bisher kaum ausgezahlt. Zumindest bei American Technology Research ist man jedoch zuversichtlich, dass ATI durch die baldigen Einführung eines Produkts, das die Leistungswerte von Nvidias Topmodellen fast um das Doppelte übertrifft, wieder mehr Marktanteile für sich gewinnen kann.

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