BitTorrent-Tracker will 'Piratenjäger' zur Kasse bitten

Internet & Webdienste The Pirate Bay dürfte der wohl bekannteste BitTorrent-Tracker der Welt sein. Die Schweden haben schon mehrfach mit ihrem trotzigen Widerstand gegen die Bemühungen internationaler Musik- und Filmfirmen auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt wollen sie es auch den "Piratenjägern" der Unterhaltungsindustrie zeigen.

Offenbar wird der Tracker auch von Firmen genutzt, die von der Musik- und Filmindustrie beauftragt werden, gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vorzugehen. Um dem entgegen zu wirken, beschränkt man sich bei The Pirate Bay jedoch nicht ausschließlich auf die Sperrung des Zugriffs für bestimmte IP-Nummern, die von den Piratenjägern genutzt werden.


Wie die Betreiber jetzt mitteilten, will man den Firmen die Nutzung des Trackers zu "missbräuchlichen" Zwecken künftig in Rechnung stellen. Dazu wurden die Nutzungsbedingungen entsprechend angepasst. Während jeder "normale" Anwender das Angebot ohne jede Einschränkung nutzen darf, will man die Handlanger der Industrie zur Kasse bitten.

Wer den Tracker zum Aufzeichnen von IP-Adressen oder die Erstellung von Nutzungstatistiken verwenden will, muss zunächst eine Erlaubnis der Betreiber einholen, sehen die neuen Nutzungsbedingungen vor. Wer gegen diese Regelungen verstößt, muss damit rechnen, eine Gebühr von 5000 Euro zahlen zu müssen - zuzüglich Bandbreite und weiterer Kosten, die durch die Verletzung der Nutzungsbedingungen entstehen könnten.

Die Betreiber von The Pirate Bay haben nach eigenen Angaben die von der Film- und Musikindustrie bereits über die neuen Regelungen informiert. Wer die Dienstleistungen des Trackers für "gut gemeinte" Zwecke einsetzen will, muss die Gebühren jedoch nicht fürchten, heißt es. Was man darunter zu verstehen hat, liegt natürlich wie so oft im Auge des Betrachters.
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Das gefällt mir mal richtig gut :-) Aber das ist natürlich auch Marketing, da sie damit einen (je nach Blickrichtung des Betrachters) sauberen Bereich schaffen wollen. :-)
 
Jetzt bekommt die Kapitalgierige Filmindustrie endlich mal Gegenfeuer. Man muss sich nicht alles bieten lassen. Bietet die Filme einfach günstiger an und die Leute gehen wieder öfter ins Kino.
 
@GuardianAngel: Was ist denn an durchschnittlich 6-7 Euro bitte nicht günstig? Sollen sie die Karten noch verschenken das du nicht jammerst? Wieviel Geld für mehr oder weniger Unsinn gibst du denn so im schnitt sonst aus ohne weiter nachzudenken? Ist bei genauerem nachdenken sicherlich so einiges dabei auf das man auch hätte verzichten können. Und, machst du dir da Gedanken über dein Geld. Mehr wie einmal schaut man sich ein und den selben Film wohl kaum im Kino an, und so die riesen Auswahl gibt es auch nicht das man ständig ins Kino rennen müsste. In gute Filme wird nunmal auch viel investiert. Wenn es eines Tages nur noch billigen Schund zu sehen gibt regt euch aber dann auch bitte nicht auf.
 
@GuardianAngel: omg, die wollen gewinn machen. wie furchtbar :)


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