Google verliert Streit um die Marke GMail endgültig

Wirtschaft & Firmen Seit Jahren streitet der Suchmaschinenbetreiber Google um die Marke GMail, die gleichzeitig den Namen für einen kostenlosen Mail-Dienst darstellt. Allerdings wurde sie in Deutschland bereits im Jahr 2000 vom 33-jährigen Unternehmer Daniel Giersch registriert. Das Hanseatische Oberlandesgericht hat heute nun wieder zu Gunsten von Giersch entscheiden, so dass Google diese Marke in Deutschland nicht für sich beanspruchen darf. Die Rechtslage soll dabei so eindeutig gewesen sein, dass der Richter die Revision vor dem Bundesgerichtshof nicht zugelassen hat, sagte der Anwalt von Giersch, Sebastian Eble.

Der Prozess lief inzwischen schon fast drei Jahre und zog sich über mehrere Instanzen. Derzeit läuft er noch in einigen weiteren europäischen Ländern, darunter Spanien, Portugal und der Schweiz. In Österreich konnte Giersch bereits als Gewinner des Prozesses hervorgehen.

Daniel Giersch betreibt ein Unternehmen namens "G-mail ...und die Post geht richtig ab". Dabei handelt es sich um ein so genanntes hybrides Mail-System, das die klassische Briefpost mit E-Mails kombiniert.
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