EU lässt Telefonica 152 Millionen Euro Strafe zahlen

Wirtschaft & Firmen Am Montag berichteten wir darüber, dass die EU noch in dieser Woche eine Entscheidung im Verfahren gegen den spanischen Telefonkonzern Telefonica treffen will. Experten gingen davon aus, dass das Unternehmen mit einer hohen Strafe von bis zu 100 Millionen Euro zu rechnen hat. Heute hat die Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes verkündet, dass die Telefonica wegen Marktmissbrauchs eine Geldstrafe in Höhe von 151,9 Millionen Euro zu zahlen hat. Dabei handelt es sich um das höchste Bußgeld, das jemals gegen einen Telekommunikations-Konzern verhängt wurde. Als Grund gab die Kommission hat, dass der Konzern beim Weiterverkauf von DSL-Leitungen an Konkurrenten zu viel berechnet hat.

So lagen die Gebühren, die Mitbewerber für die Nutzung der Netze zahlen mussten, nur knapp unter den Preisen für Endverbraucher. Dies hat den Wettbewerb stark eingeschränkt und die Verbreitung der Technologie wurde in den Jahren 2001 bis 2006 erheblich gebremst.
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