Microsoft plant Gesundheits-Plattform für Verbraucher

Microsoft Dass Microsoft auch in den Gesundheitsbereich vordringen will, ist schon länger kein Geheimnis mehr, schließlich haben die Redmonder innerhalb des letzten Jahres bereits mehrere Firmen aus dieser Branche übernommen. Dass man es jedoch auch ein Angebot für Privatanwender geben wird, war bisher nicht bekannt.

Microsoft will nach eigenen Angaben nicht nur Firmenkunden ansprechen, sondern auch Verbraucher. Die Redmonder sind schon länger in Sachen Gesundheit aktiv. Rund 600 Mitarbeiter sind in diesem Bereich tätig, zu denen auch ein gutes Dutzend Mediziner gehört.

Im Februar 2007 übernahm Microsoft den Betreiber einer Gesundheitssuchmaschine. Die Redmonder wollen diese nun zu einer Gesundheitsplattform für Verbraucher ausbauen, mit der die Anwender unter anderem Informationen über bestimmte Krankheiten sammeln und speichern können.

Ziel ist es, das Erstellen eines "persönlichen Gesundheitsberichts" zu ermöglichen. Das Angebot soll sehr umfangreich ausfallen. Unter anderem ist angedacht, das Abspeichern aller gesundheitsbezogenen Informationen zu an einem zentralen Ort zu ermöglichen. Auch Ärzte sollen auf Wunsch Zugriff darauf erhalten können.
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Hoffen wir dass diese Gesungheits-Plattform nicht ideologisch oder werbetechnisch durchzogen wird. MS macht das sicher nicht nur weil sie die Wohltäter dieser Welt sind.
 
@Antiheld: Wird sicher eine seriöse Dienstleistung die man gegen Zahlung einer Gebühr nutzen kann. Mit gesundheit wird nicht mal MS Scherze machen. Es wird bestimmt nicht sowas wie: "Ihr Gesundheitsbericht wird präsentiert von McDonalds" oder so.
 
Aha. Dr.Longlife goes Microsoft ?? *loool*. Naja, es ist zwar gut und schön wenn man sich über Krankheiten informieren kann, aber das verführt auch zu Selbstdiagnosen und vielleich auch zu Selbstmedikation. Und dann kann böse nach hinten losgehen. So ein "persönlicher Gesundheitsbericht" kann fatal sein, besonders für Hypochonder.
 
@DennisMoore: Sollte man der breiten Masse also solche Informationen vorenthalten nur weil sie vielleicht nicht damit umgehen kann? Das klingt für mich ein wenig nach Zensur...
 
@Programmajar: Die INformationen an sich sind bestimmt nicht schlecht. Sich über Krankheiten zu informieren kann ja durchaus sinnvoll sein. Sobals es aber zu Angeboten wie "Sag mir deine Symptome und ich sag dir welche Krankheit du hast" kommt, seh ich eben auch die Gefahr das Leute Selbstdiagnosen machen und sich die vermeintlich richtige Medizin auch noch im Internet bestellen. Ärzte gibt es nicht umsonst.


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