Microsoft verklagt 23 US-Firmen wegen "Piraterie"

Microsoft Seit Jahren prangert Microsoft die in einigen Regionen der Welt übliche Herstellung illegaler Kopien seiner Produkte an. Vor allem in China, Russland und Indien soll die Piraterierate besonders hoch sein. Neben seinem Engagement im Ausland, will der Konzern aber offenbar den heimischem Markt in den USA ebenfalls nicht vernachlässigen. So haben die Redmonder gestern mitgeteilt, dass man 23 Klagen gegen Unternehmen aus verschiedenen US-Bundesstaaten eingereicht hat, weil man davon ausgeht, dass diese nichtlizenzierte Microsoft-Software vertrieben haben. Die beschuldigten Firmen stammen aus Kalifornien und Florida. Schon im letzten Jahr war man auf diese Weise in den USA gegen illegale Kopien vorgegangen.

Die Beklagten sollen nach Angaben von Microsoft unautorisierte Kopien der Produkte des Software-Riesen vertrieben haben. Bevor man Klage einreichte, wurden angeblich Briefe mit einer Warnung verschickt. Erst nachdem die beschuldigten Firmen ihre Geschäfte wie gehabt fortführten, wurden die Verfahren angestrengt. Microsoft hat in den letzten 12 Monaten insgesamt 125 derartige Klagen veranlasst.
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