Microsoft patentiert Wasserzeichen in Programmcode

Microsoft Microsoft hat ein neues Patent zugesprochen bekommen, das eine "Methode zur Einbettung von Wasserzeichen in Computerprogramme" beschreibt. Dazu will man unter anderem die persönlichen Daten, also Name, Adresse, Kreditkartennummer und ähnliches verwenden, um sie direkt im Programmcode unterzubringen. Schon 1999 und 2004 hatte Microsoft zwei ähnliche Patentanträge eingereicht. Zunächst ermittelt das System Programmanweisungen, die voneinander getrennt ausgeführt werden. Die persönlichen Daten werden dann zur Erstellung eines "Tausch-Schlüssels" verwendet, der in der Folge zur Veränderung der Reihenfolge der anfangs ermittelten Programmanweisungen genutzt wird.

Die verschiedenen Variationen werden in einer Tabelle abgelegt, die ebenfalls in der Software selbst integriert ist. Die Lauffähigkeit des Programms soll dadurch nicht behindert werden, weil die verschiedenen Anweisungen nicht voneinander abhängig sind. Wenn dann illegale Kopien auftauchen, lassen sich aus der Tabelle mit wenig Aufwand die persönlichen Daten des jeweiligen "ersten Besitzers" ermitteln.

Es soll kaum möglich sein, die beim Kauf der Software veränderten Stellen im Programmcode ausfindig zu machen und die ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. In dem Patent heißt es, dass dies nur unter Verwendung einer extrem großen Anzahl von Programmen möglich sein soll. Zusätzlich sei es zudem denkbar, den Schlüssel zu verschlüsseln, heißt es weiter.
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