Dell verzichtet teilweise auf vorinstallierte Software

Hardware Die meisten Fertig-PCs werden heutzutage schon ab Werk nicht nur mit Windows, sondern auch zahlreichen anderen Software-Produkten von Drittanbietern ausgeliefert. Viele Hersteller verdienen sich auf diese Weise etwas dazu, da die Softwarefirmen gern bereit sind für die Vorinstallation zu zahlen. Bei den Kunden kommt diese Politik allerdings nicht sonderlich gut an. Viele bemängeln, dass der PC schon direkt nach dem Kauf derart mit unnötigen Programmen ausgelastet wird, dass er seinen eigentlichen Zweck kaum noch erfüllen kann. Gerade bei günstigeren Systemen ist oft eine unüberschaubare Zahl von Programmen vorinstalliert, die der Kunde wahrscheinlich gar nicht benötigt.

Der PC-Hersteller Dell reagiert nun auf die Forderungen zahlreicher Kunden und verzichtet teilweise auf die Vorinstallation der Software von Drittanbietern. Bei den höherwertigen Systemen der XPS-Serie wird zukünftig fast vollständig auf Zusatzprogramme verzichtet. Schon beim Kauf ist voreingestellt, dass keine Multimedia- oder Büro-Anwendungen installiert werden.

Bei den etwas günstigeren Modellen der Serien Dimension und Inspiron kann diese Option von den Kunden auf eigenen Wunsch hin ausgewählt werden. Ganz kann man bei Dell aber noch immer nicht auf das Mitliefern von Software verzichten, wahrscheinlich sind vor allem wirtschaftliche Gründe und laufende Verträge ein Grund.

So muss der Kunde weiterhin damit leben, dass Probierversionen von AntiVirus-Software, der Acrobat Reader und Google-Software vorinstalliert mitgeliefert werden. Offiziell begründet Dell dies damit, dass diese Programme ohnehin von den meisten Anwendern genutzt werden. Wer dennoch verzichten will, kann beim ersten Start des Rechners die Nutzungsbedinungen ablehnen, heißt es.

Schon während der Einrichtung von Windows Vista auf den neuen Rechnern startet zudem ein Deinstallations-Tool von Dell. Die Anwender können auf diesem Weg auch noch das letzte bisschen mitgelieferte Software von ihrer Festplatte verbannen. Dell bietet die Neuerungen vorerst nur in den USA an. Man denkt jedoch auch über eine Einführung des Konzepts in Europa und anderen Regionen der Welt nach.
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