Neue Erweiterung soll Firefox kindersicher machen

Internet & Webdienste Microsoft hat bei der Arbeit an Windows Vista auch viel Wert darauf gelegt, dass Kinder und Jugendliche bei der Nutzung des PCs nicht gefährdet werden. Zu diesem Zweck hat man umfangreiche Kontrollfunktionen für Eltern integriert, mit denen unter anderem der Zugriff auf das Internet gesteuert werden kann.

Die Firma Glaxstar hat nun eine kostenlose Erweiterung für den beliebten Browser Firefox vorgestellt, mit dem die Nutzung des Internets für Kinder sicherer gemacht werden soll. Im Grunde handelt es sich bei dem "Glubble" genannten Produkt um eine Art Whitelist, auf der alle Internetadressen eingetragen werden, die besucht werden dürfen. Auch ein besonders kinderfreundliches Skin für Firefox ist enthalten.

Darüber hinaus kann aber auch kontrolliert werden, mit wem gechattet werden darf. Nach Angaben der Entwickler ist Glubble vor allem für Kinder unter 12 Jahren gedacht. Die Erweiterung kann für mehrere Nutzer individuell angepasst werden und bietet sogar eine spezielle Version von Google, mit der nur die zuvor "genehmigten" Seiten durchsucht werden können.

Weitere Informationen & Download: Glubble.com
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Mh.. eine Whitelist ist solange recht unpraktisch, solange man selbst alle Seiten eintragen darf die besucht werden dürfen!!! Einen Intelligenten Filter fände ich besser
 
@rex*05: Filter sind genauso beschrenkt. In unserem Informatikraum in der Schule werden zum Beispiel alle Seiten gefiltert, die das Wort Game enthalten. Eigentlich ja ganz Sinnvoll, Zwecks Unterbindung von Spielen im Unterricht. Das Problem ist nur, dass man dann auch nicht ordentlich recherchieren kann, wenn man zum Beispiel als kleines Projekt eine Spielchen nachprogrammieren soll.
 
@rex*05: ein intelligenter filter wäre eher für firmen geeignet, die mitarbeiter nicht surfen sehen wollen. bei einem filter für kinder düfen nunmal nicht nur 90% aller sex/crime usw. seiten ausgefiltert werden, sondern _alle_. bei einer einzigen wäre der "schaden" ja schon da. das kann man nur mit einer whitelist schaffen, durch filterregeln fällt immer mal irgendeine seite...
 
Die Erziehungsberechtigten sollten doch mehr darauf achten was ihre Kinder machen und nicht einfach sich auf der Technik verlassen.
 
@overdriverdh21: Mei, auf des hob i gwart! Ne, es wird erst ein Schuh draus, wenn beides (Technik & Eltern) darauf "achten"! Ich habe einen Sohn mit nem PC. Aber ich kann einfach nicht 24/7 aufpassen! Ausserdem besitzen Kinder sehr wohl ein Recht auf Privatsphäre. Wie soll ich ihm Vertrauen vermitteln, wenn ich hinter allem her bin, alles hinterfrage? Wie hättest Du Dich verhalten, wenn Deine Eltern das mit Dir machen/gemacht haben? Bei Verboten wird auf andere PCs ausgewichen. Es sind zwar Kinder, aber blöd sind se nich!


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