Microsoft-Software hilft im Kampf gegen HI-Virus

Microsoft Die Forschungsabteilung von Microsoft hat heute insgesamt vier Tools veröffentlicht, die im Kampf gegen den HI-Virus helfen sollen, der die Immunschwäche- krankheit Aids auslöst. Sie stehen neben der kompilierten Fassung auch als Quellcode zur Verfügung. Zwar wurden die Werkzeuge zusammen mit Experten aus der medizinischen Forschung entwickelt, dennoch ruft Microsoft andere Entwickler dazu auf, die Tools an ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen, um sie so möglichst effektiv einsetzen zu können. Eines der Programme ermöglicht die Beobachtung des genetischen Materials und dessen Einfluss auf die Mutationen des Virus.

Ein zweites Tools sucht in Proteinen nach so genannten Epitopen, einfach erklärt ein Ansatzpunkt für Antikörper. Dabei werden die Erfahrungen von Microsoft bei der Bekämpfung von Spam genutzt. "Man kann mit Laborstudien versuchen, Epitope zu finden, aber das wird zu einem komplexen Problem, wenn man beim Patienten eine Reaktion feststellt und nicht weiß, welche seiner HLA-Proteine dafür verantwortlich sind", erklärt David Heckermann von Microsoft.

Weitere Informationen: Microsoft Computational Biology Tools
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