Microsoft-Software hilft im Kampf gegen HI-Virus

Microsoft Die Forschungsabteilung von Microsoft hat heute insgesamt vier Tools veröffentlicht, die im Kampf gegen den HI-Virus helfen sollen, der die Immunschwäche- krankheit Aids auslöst. Sie stehen neben der kompilierten Fassung auch als Quellcode zur Verfügung.

Zwar wurden die Werkzeuge zusammen mit Experten aus der medizinischen Forschung entwickelt, dennoch ruft Microsoft andere Entwickler dazu auf, die Tools an ihre eigenen Bedürfnisse anzupassen, um sie so möglichst effektiv einsetzen zu können. Eines der Programme ermöglicht die Beobachtung des genetischen Materials und dessen Einfluss auf die Mutationen des Virus.

Ein zweites Tools sucht in Proteinen nach so genannten Epitopen, einfach erklärt ein Ansatzpunkt für Antikörper. Dabei werden die Erfahrungen von Microsoft bei der Bekämpfung von Spam genutzt. "Man kann mit Laborstudien versuchen, Epitope zu finden, aber das wird zu einem komplexen Problem, wenn man beim Patienten eine Reaktion feststellt und nicht weiß, welche seiner HLA-Proteine dafür verantwortlich sind", erklärt David Heckermann von Microsoft.

Weitere Informationen: Microsoft Computational Biology Tools
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Habe gehört die Forschung sei nun soweit, dass sie einen Behandlungsstoff gegen Aids gefunden haben. Es soll sich dabei um "gefälschte" DNS-Stränge handeln, die dann den Virus binden und vernichten. Ein Medikament ist aber noch nicht erschienen. Soweit meine Informationen...
 
@.k038i: Interesant finde ich so etwas. Schade ist nur, dass man in den Nachrichten auf solche Fortschritte einfach zu selten hingewiesen wird. Leider ist es meiner Meinung nach auch so, dass die Forschung durch Gesetze viel zu sehr behindert wird. Gerade bei solch einer wichtigen Forschung wie die Genforschung.
 
@.k038i: Du kannst die relevanten Journale alle im Netz finden (Science, Nature, versch. Medizinische) und zumindest die Abstracts frei lesen. Für einen ganzen Artikel musst dann aber wohl in eine Bilbliothek gehen (Also im real Life).
 
@John-C: Ich wurde bestätigt. Stand heute in der 20min (Gratiszeitung in der Schweiz): www.20min.ch Kann dir von hier aus leider den Artikel nicht suchen.
 
Hat das was mit der B&M Gates Stiftung zu tun? Die kümmern sich doch auch um diese Themen.


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