Vista: Microsoft will Desktop-Suche nicht verändern

Windows Vista Die US-Justizbehörden untersuchen derzeit eine Beschwerde des Suchmaschinenbetreibers Google wegen der in Windows Vista integrierten systemweiten Suchfunktion. Google wirft Microsoft vor, sich dadurch einen Vorteil im Wettbewerb verschaffen zu wollen. Nachdem Microsoft zunächst etwas zurückhaltend reagiert hatte, hat sich nun Brad Smith, der Chef der Rechtsabteilung des Redmonder Riesen, zu Wort gemeldet und die Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Wie Smith sagte, könne man die Behauptungen nicht nachvollziehen, da die Desktop-Suche nicht auf das Internet zugreife.

Sie sei deshalb lediglich ein Teil des Betriebssystems. Ihre Funktion ist im Gegensatz zu Google Desktop Search auf das Durchsuchen der auf dem jeweiligen Rechner abgelegten Informationen beschränkt. Googles Software, die nun ja angeblich im Wettbewerb benachteiligt wird, durchsucht jedoch auch das Internet und verbindet zu Googles Diensten.

Microsoft erklärte sich dennoch gegenüber den Behörden bereit, bei der Klärung der Probleme mitzuwirken. Man habe aber bereits dutzende Änderungen an Windows Vista vorgenommen, um die Forderungen von Konkurrenten und Behörden zu erfüllen und sei deshalb überzeugt, dass es keine wettbewerbsrechtlichen Probleme im Zusammenhang mit der systemweiten Suchfunktion gebe.

Die Gründe für Googles Beschwerde sind auch deshalb schwer nachvollziehbar, weil andere Betriebssysteme derartige Suchfunktionen schon seit Jahren bieten.
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