Apple klärt Verwirrung um Dateisystem von 'Leopard'

Software Sun-Chef Jonathan Schwartz sorgte vor einigen Tagen mit der Ankündigung für Aufsehen, dass Apple bei der neuen Ausgabe seines Betriebssystems Mac OS X auf das von seinem Unternehmen entwickelte Zettabyte File System (ZFS) setzen werde. Gestern dementierten die Kalifornier seine Aussage noch, doch inzwischen wurde auch das Dementi relativiert.

Brian Croll, der Marketing-Chef für Mac OS, hatte gegenüber US-Medienvertretern gesagt, dass man ZFS nicht verwenden werde. Jetzt hat ein Apple-Sprecher klar gestellt, dass dies ebenfalls nicht ganz zutreffend ist. Demnach soll "Leopard", so der Codename von Mac OS 10.5 tatsächlich mit Unterstützung für ZFS ausgeliefert werden.

Diese soll jedoch eher begrenzt ausfallen. ZFS soll angeblich nur gelesen werden können. Dazu muss außerdem die Eingabezeile verwendet werden. Suns Dateisystem ist also nicht das Haupt-Dateisystem von "Leopard". Stattdessen will Apple es als Basis für High-End-Speichersysteme nutzen, weshalb man eine Read-Only-Variante in der neuen Mac OS X Version integriert hat.
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