 Spam, Phishing und andere Arten von Internetkriminalität werden zu einer immer größeren Bedrohung. Derzeit führen Spammer zum Beispiel Attacken auf die Betreiber von Filterdiensten durch, mit denen sie ihre Möglichkeiten demonstrieren und die meist ehrenamtlichen Anbieter der Filter einschüchtern wollen.
Microsoft hat nun vor dem Europarat Behörden und Unternehmen zu einer stärkeren Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Internetkriminalität aufgefordert. Nach Angaben von Tim Cranton, der für Microsofts Programm für Internet-Sicherheit zuständig ist, werden täglich mehr als 63000 PCs weltweit mit Schad-Software infiziert.
Er verwies außerdem auf Zahlen des US-Geheimdienstes FBI, wonach dadurch im Jahr 2006 in Europa ein Schaden von 200 Milliarden Euro enstanden ist. Die IT-Industrie sei deshalb in ihrem Kampf gegen Online-Kriminelle auf die Hilfe der Behörden angewiesen, forderte Cranton. Die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Strafverfolgern und Firmen müsse verbessert werden.
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