eBay: Preistreiber muss 400 000 Dollar Strafe zahlen

Internet & Webdienste Beim Online-Auktionshaus eBay gehört es beinahe zur Tagesordnung, dass unehrliche Verkäufer die Preise ihrer Angebote mit unlauteren Methoden in die Höhe treiben. Einer der beliebtesten "Tricks" ist es, mit einem zweiten Kundenkonto auf eigene Artikel zu bieten. Dass man mit dieser Methode auch in ernstzunehmende Schwierigkeiten geraten kann, zeigt jetzt ein Fall aus den USA. Die New Yorker Staatsanwaltschaft meldete, dass sich ein Juwelier, der auch über eBay verkauft, bereit erklärt hat, Schadenersatz und Strafen in Höhe von insgesamt 400 000 US-Dollar zu zahlen.

Hintergrund waren Vorwürfe, wonach das Unternehmen die Preise der eigenen Auktionen mit Zweitkonten in die Höhe getrieben haben soll. Insgesamt sollen Mitarbeiter innerhalb eines Jahres 232 000 Gebote im Gesamtwert von fünf Millionen US-Dollar abgegeben haben.

Neben den hohen Rückzahlungen und Strafen wurde dem Unternehmen außerdem für eine Dauer von vier Jahren verboten, an Online-Auktionen teilzunehmen. Der betroffene Anbieter hatte häufig Auktionen gestartet, bei denen kein Mindestpreis vorgegeben war. Die Preise wurden dann künstlich auf ein "vertägliches" Niveau getrieben.
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