Menschenrechtler: Google 'Feind des Datenschutzes'

Internet & Webdienste Google nutzt seine kostenlosen Webdienste und anderen Angebote auch dazu, umfangreiche Datenbanken mit Informationen über die Nutzer zu füllen. In der letzten Zeit gerät das Unternehmen wegen seiner Neigung zur Sammlung immer stärker in die Kritik. Jetzt hat eine britische Menschenrechtsorganisation die Datenschutzregelungen des Suchmaschinenbetreibers als miserabel bezeichnet und der Firma vorgeworfen, eine Gefahr für den Schutz persönlicher Daten darzustellen. Dies geht aus einem Bericht der Organisation Privacy International hervor.

Man untersuchte auch andere Betreiber von Online-Diensten. Während Yahoo und AOL als substanzielle Bedrohung für die Privatsphäre bezeichnet werden, sieht man bei Microsoft "nur" ernstzunehmende Versäumnisse. Kein anderes Unternehmen sei so wenig am Schutz der Privatsphäre interessiert wie Google, hieß es.
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