Vista: Google beanstandet integrierte Suchfunktion

Windows Vista Microsoft hat bei seinem neuen Betriebssystem Windows Vista eine systemweite Suchfunktion integriert, die das Finden von Informationen und Dokumenten vereinfachen soll. Schon vor der Markteinführung wurde bekannt, dass ein Konkurrenzunternehmen mit diesem Schritt nicht einverstanden ist.

Damals ließ das US-Justizministerium verlauten, dass ein zu diesem Zeitpunkt nicht genanntes Unternehmen eine Beschwerde eingereicht habe, da Microsoft auf diese Weise angeblich wettbewerbshindernd agieren würde. Nun steht fest, wer hinter der Beschwerde steckt - kein geringerer als der Suchmaschinenbetreiber Google.

Mit Google Desktop bietet das Unternehmen seit einiger Zeit eine Zusatz-Software an, die ähnliche Funktionen bietet, wie die in Vista integrierte Suche. Google wirft Microsoft vor, sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, indem die Suche in das Betriebssystem integriert wird.


Dadurch werde der Einsatz der Software von Drittanbietern für die systemweite Suche behindert, zumal die Funktion nur schwer abzuschalten sei, so Googles Argumentation. Microsoft wies die Anschuldigungen zurück und machte darauf aufmerksam, dass die Suchfunktion sehr wohl abgeschaltet werden kann.

Desweiteren würden die Produkte von Drittanbietern nicht durch die eingebaute Suche beeinträchtigt, weshalb ihre Funktion in vollem Umfang gewährleistet sei. Auch das Justizministerium sieht die Sache weniger kritisch. Von offizieller Seite wurde US-Gerichten empfohlen, nicht auf mögliche Klagen Googles einzugehen.
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Was soll den daran bitte behindert werden??? Es ist doch jedem selbst überlassen ob er die ins OS integrierte suche benutzt oder die eines Drittherstellers wie Google.
 
@Kingkaktus: Du weißt doch, dass wir Menschen Gewohnheitstiere sind un den Weg des geringsten Widerstands gehen. Wenn so eine Funktion da ist, werden die Meisten sie auch verwenden. Ist wie mit dem Internet Explorer. :) Zusätzliche Software würde doch mehr Klicks erfordern.
 
@Kingkaktus: Sehe ich ganz genau so! Jeder kann selbst entscheiden, was er installieren will bzw. welche Software er für welche Zwecke nutzen will. Und dabei ist auch klar, dass ein DAU wohl eher die integrierten Funktionen nutzen wird, anstatt sich irgendwo etewas anderes herunter zu laden, zu installieren und zu konfigurieren. Und was die Beschwerde von Google angeht: was kommt als nächstes? Dass jemand Microsoft verklagt, weil Windows einen integrierten Bildbetrachter mitbringt?
 
@Anson: Das stimmt, dass wir immer den Weg des geringsten Wiederstandes gehen, wenn Google Desktop aber gravierende Vorteile hätte würden die User durchaus auch diesen Schritt auf sich nehmen. Bestes Beispiel: Firefox. Viele sehen bereits die Vorteile und installieren sich Firefox. Wäre Firefox kaum besser als der Internet Explorer würde der steigende Erfolg ausbleiben. Und ich hab noch keine News gelesen in der Mozilla rumflennt, dass Microsoft standardmäßig den IE ausliefern.
 
@Executter: Das siehst du falsch. Die meisten Benutzer (ich hasse den Ausdruck DAU, das ist schon fast ne Beleidung) nutzen Firefox, weil andere ihn auch benutzen. Also müssen Sie ihn auch haben. Die meisten Benutzer nutzen auch Google zum suchen, nicht etwa, weil er viele Ergebnisse bringt, nein weil alle Google benutzen. Wenn morgen ein paar Computerfreaks sich entschießen, Yahoo als bessere Suchmaschine publik zu machen, dann schwenken alle Benutzer einfach um auf Yahoo. Das hat nix damit zu tun, dass die Benutzer mitkriegen, dass den Leuten bewußt ist, dass Firefox besser ist.


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