Google: Microsoft-Server liefern öfter Malware aus

Internet & Webdienste Die Autoren von Schad-Software müssen ihre "Produkte" möglichst breit streuen, um eine möglichst große Zahl von Computern zu infizieren. Dabei setzen sie nicht nur auf den Versand von Massen-E-Mails, sondern kapern ganze Serversysteme, diese für ihre illegalen Aktivitäten nutzen. Wie Google jetzt bei der Untersuchung von 70000 Domains festgestellt hat, setzen sie dabei vor allem auf Microsofts Webserver IIS (Internet Information Server), der von den meisten Servern auf Basis von Windows Server 2003 zum Ausliefern von Internetseiten genutzt wird. Im Vergleich zum netzweiten Durchschnitt, werde der IIS doppelt so oft zum Malware-Versand genutzt.

Bei einer Untersuchung stellt der Suchmaschinenbetreiber fest, dass der freie Server Apache und Microsofts IIS zwar nur 89 Prozent aller Internetseiten ausliefern, aber gut 98 Prozent der Schad-Software über sie vertrieben werden. Die Zahl der Malware-Lieferanten auf Basis von Apache und IIS war zwar gleich, da es jedoch deutlich mehr Apache-basierte Server gebe, sei Prozentsatz der missbrauchten Microsoft-Server aber sehr viel höher.

Google wollte nicht beurteilen, ob Serversysteme von Microsoft aufgrund dieser Daten häufiger gehackt werden. Man stellte weiterhin fest, dass die Wahl des Servers für die Malware-Auslieferung regional unterschiedlich ausfällt. So nutzen Asiatische Autoren von Schad-Software häufig ISS, während in Europa, Russland und den USA werde aber eher Apache eingesetzt.
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