EU untersucht Ursache für zerkratzte Xbox 360 DVDs

PC-Spiele Schon kurz nach der Markteinführung der Xbox 360 im Dezember 2005 kamen erste Berichte auf, wonach das Laufwerk der Konsole Spielemedien stark beschädigen und somit unbrauchbar machen kann. Microsoft bestätigte die Probleme, gab aber bisher immer an, dass nur wenige Geräte betroffen sind. In den Niederlanden machte vor einigen Monaten eine Verbraucherschutzsendung des Fernsehens auf die Problematik aufmerksam. Auch die dortige Verbraucherschutzvereinigung KASSA nahm sich der Sache an und hat nun offenbar auch die Europäische Union auf ihrer Seite.

Die Verbraucherschutzkommissarin der EU Meglena Kuneva hat inzwischen nach eigenen Angaben Kontakt zu Microsoft aufgenommen und um eine Stellungnahme des Unternehmens gebeten. Die Redmonder haben nun eine Woche Zeit, sich zu den Problemen zu äußern. Unter anderem soll man mitteilen, wie man auf die Situation in den Niederlanden reagiert hat.

Außerdem soll Microsoft mitteilen, wie weit verbreitet die Schwierigkeiten tatsächlich sind und welche anderen Länder möglicherweise betroffen sind. Kuneva kann nach eigenen Angaben derzeit keinen Rückruf veranlassen. Sollten sich jedoch eine rechtliche Grundlage für ein Vorgehen gegen Microsoft finden, so wolle man umgehend aktiv werden.
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