Microsofts Videoportal filtert geschützte Inhalte raus

Internet & Webdienste Mit Soapbox will Microsoft eine Alternative zum äußerst beliebten Videoportal YouTube schaffen. Dabei will man offenbar nicht die gleichen Fehler machen und das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte ermöglichen. Nach einer vorläufigen Schließung des in der Betaphase befindlichen Angebots ist Soapbox jetzt mit einem entsprechenden Filter ausgestattet worden. Microsoft begründete die vorrübergehende Schließung mit der Notwendigkeit eines Urheberrechtsfilters. Das Angebot selbst hat sich nur wenig verändert, da die meisten Änderungen unter der Haube vorgenommen wurden. Um den Upload geschützter Inhalte zu verhindern, wurde ein Filter namens "CopySense" von der Firma Audible Magic integriert.

Die Rechteinhaber sollen zusätzlich die Möglichkeit bekommen, mit den entsprechenden Werkzeugen selbst nach Urheberrechtsverletzungen zu fahnden. Diese sollen dann automatisch entfernt werden können. Wie sich der Einbau des Filters auf die Nutzerzahlen auswirken wird, bleibt abzuwarten, schließlich verdankt YouTube einen Großteil seiner Popularität illegal hochgeladenen Inhalten.
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