Microsoft & Intel machen Flash in PCs zum Standard

Hardware Windows Vista bringt mit ReadyDrive und ReadyBoost zwei Technologien mit, bei denen das Betriebssystem unter Verwendung von Flash-Speicher beschleunigt werden kann. Auf diese Weise soll die Dauer der Startvorgangs verkürzt und häufig verwendete Programme schneller aufgerufen werden können. Bisher gibt es eine Vielzahl von ReadyBoost-kompatiblen USB-Sticks, ReadyDrive-Festplatten mit eingebautem Flash-Speicher und Notebooks, auf deren Mainboards Intel sein sogenanntes "Turbo Memory" verbaut, was eigentlich nichts anderes ist, als Flash-Speicher. Intel und Microsoft geht dies jedoch offenbar noch nicht weit genug.

Der Prozessorhersteller hat deshalb eine neue Allianz ins Leben gerufen, zu deren wichtigsten Mitgliedern neben Microsoft auch der PC-Versender Dell gehört, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Verwendung von Flash-Modulen in PCs zum Standard zu machen. Diese sogenannte Non-Volatile Memory Host Controller Interface Working Group (NVMHCI) soll dafür die Grundlagen schaffen.

Die beteiligten Firmen wollen eine standardisierte Programmierschnittstelle für nichtflüchtige Speicher schaffen, die dann von Betriebssystemen verwendet wird, um auf Flash-basierte Speichergeräte zuzugreifen. Es kann sich also unter anderem um den Flash-Cache von Festplatten oder Solid-State-Drives handeln, die ausschließlich auf Flash-Speicher basieren.

Nach Angaben von Microsoft geht es vor allem darum, die Grundlage für neue Geräte zu schaffen, die die in Windows Vista integrierten Beschleunigungstechnologien nutzen. Durch eine Standardisierung soll eine bessere Integration in das Betriebssystem gewährleistet werden können. Derzeit will man neue Mitglieder für die Vereinigung gewinnen, in der zweiten Jahreshälfte 2007 soll dann eine erste Spezifikation vorliegen.
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