China will "Raubkopien" bis Ende 2007 ausmerzen

Internet & Webdienste China gilt als eine der Hochburgen illegal angebotener Filme und Software. Diverse Software-Hersteller und Filmstudios versuchen deshalb seit Jahren, die chinesische Regierung zu einem rigorosen Vorgehen gegen die so genannten "Raubkopierer" zu bewegen. Nun scheinen die Bemühungen tatsächlich zu einem Erfolg zu führen. Sechs chinesische Regierungsbehörden, darunter auch das Ministerium für öffentliche Sicherheit und das Bauministerium, haben nun ihre Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen aufgefordert, massiv gegen die Anbieter illegaler Kopien vorzugehen.

Sie sollen zunächst einen Zeitplan umsetzen, in dessen Rahmen man den Verkäufern von Filmkopien das Handwerk legen will. Unter anderem sollen die Mitarbeiter der Behörden in Erfahrung bringen, wo und wann illegale Verkaufsaktivitäten stattfinden, um dann effektiv gegen die Anbieter einschreiten zu können.

Ziel der Behörden ist es, gemeinsam dafür zu sorgen, dass der Handel mit "Raubkopien" in allen Regionen des riesigen Landes bis zum Ende des Jahres 2007 ausgemerzt werden kann, hieß es in den Berichten chinesischer Medien.
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