Google bekommt Probleme mit EU-Datenschützern

Wirtschaft & Firmen Nachdem Microsoft bereits seit Jahren mit der Europäischen Union streitet, trifft es jetzt auch den Suchmaschinenbetreiber Google. Demnach kritisieren die Datenschützer, dass Google die Suchanfragen der Nutzer zwei Jahre lang speichert. So berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass eine Beratergruppe der EU-Kommission einen Brief an Google verschickt hat. Darin werden die Bedenken geäußert und eine Stellungnahme wird gefordert. Die Antwort will der Suchmaschinenbetreiber bis zum 19. Juni einreichen, denn an diesem Tag findet das nächste Treffen der Beratergruppe statt.

Google muss in seiner Antwort erklären, warum die Anfragen der Nutzer so lange gespeichert werden. Noch vor einigen Wochen speicherte das Unternehmen die Suchbegriffe samt IP-Adressen dauerhaft, als Grund wurde die "Sicherheit" angegeben. Ob Google mit diesem Vorgehen die Datenschutzgesetze der EU verletzt, soll nun geklärt werden.
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