Xbox 360 soll für Tod eines Babys verantwortlich sein

PC-Spiele Schon kurz nach der Markteinführung von Microsofts Spielkonsole Xbox 360 kamen erste Berichte auf, wonach ein Überhitzen des Netzteils zu Abstürzen führen kann. Eine Familie aus den USA behauptet nun, dass ihr neugeborenes Kind durch ein Feuer sterben musste, das von einem überhitzten Netzteil ausgegangen sein soll. Aus der Klageschrift geht hervor, dass das Netzteil für das "katastrophale" Feuer in einem Haus in der Stadt Warsaw im US-Bundesstaat Illionois verantwortlich sein soll. Sowohl Microsoft, als auch Wal-Mart - wo die Konsole zuvor erworben wurde - und ein ungenannter Hersteller von Netzteilen werden als Beklagte aufgeführt.

Da das Feuer bereits im Dezember 2004 ausbrach, die Xbox 360 aber erst im folgenden Jahr auf den Markt kam, ist anzunehmen, dass es sich - anders als in der Klage angegeben - um eine Xbox der ersten Generation handelt. Die Familie des in dem Feuer gestorbenen Kindes fordert von den beklagten Unternehmen nun Schadenersatz in nicht genannter Höhe.

Microsoft hatte im Februar 2005 einen Rückruf gestartet, weil man bei 14 Millionen Xbox-Stromkabeln eine Feuergefahr vermutete.
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