31 Festnahmen wegen Abfilmens von Spiderman 3

Internet & Webdienste Der amerikanischen Filmindustrie gehen jährlich nach eigenen Angaben hunderte Millionen US-Dollar an Einnahmen verloren, weil viele ihrer Produktionen illegal über das Internet zum Download angeboten werden. Nun hat der Verband der US-Filmindustrie einen Erfolg zu vermelden.

Nach Angaben von Dan Glickman, Chef der Motion Picture Association of America, hat der aktuelle Kinohit Spiderman 3 einen Teil seines Erfolgs dem Engagement der Filmindustrie gegen illegale Kopien zu verdanken. Angeblich ist es in 31 Fällen gelungen, ein illegales Abfilmen zu verhindern.

Der Verleiher Sony engagierte in den USA sogar zusätzliches Sicherheitspersonal ein, um das Abfilmen zu unterbinden. Die Angestellten der Kinos werden dort seit einiger Zeit mit Nachtsichgeräten auf die Jagd nach "Filmpiraten" geschickt. Trotz der Bemühungen der Filmfirmen sind bereits illegale Kopien von Spiderman 3 erhältlich.
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Also wegen mir verlieren die keinen Rappen...ich hätte bis heute noch keinen Film gekauft von denen, die ich kopiert habe...
 
@DJ_Outlaw: das ist sowieso immer das geilste, die Filmindustrie unterstellt immer, dass jeder der Illegal guckt es sonst bezahlt hätte. Als wenn jeder Raubkopierer sonst alle Filme gucken würde. Die sollen mal realistisch denken. dann wären die verlustzahlen auch nicht so hoch. (aber dann haben sie ja weniger wirksame arguemte für ihre Spionage)
 
@ Desperados Volle Zustimmung. Bei Eintrittspreisen von 8 - 12 Euro werde ich mit Sicherheit keinen Film anschauen der mich nur zu 70% interessiert. Bei den Preisen wählt man sehr sorgfältig aus und schaut nicht jeden Schund den Hollywood produziert. Also sollte man nicht anhand der Kopierzahlen hochrechnen. Wenn ich mir Filme hole, dann warte ich bis der in der Videothek ist, leihe ihn und bring sie am gleichen Tag zürück. Das macht 1 Euro und gut ist. Mit nem Beamer und ner DD Anlage ist das auch fast wie Kino und mich stört dort keiner der nach Kameras sucht :o)
 
Aha, nur gibt dies immer noch niemandem das Recht, ein Gut, für welches er entweder subjektiv den Preis für zu hoch erachtet oder welches ihn nur "zum Teil interessiert", kostenlos zu konsumieren, auch wenn dadurch dem Rechteinhaber/Urheber kein materieller Schaden entsteht. Zwar mag die Argumentation, dass nicht jeder "Raubkopierer" einen reellen Schaden anrichtet korrekt sein, aber weder kann dies eine Rechtfertigung darstellen, noch ändert das etwas an der Tatsache, dass dennoch zumindest ein signifikanter Anteil, und seien es z.B. auch "nur" fünf Prozent der Gesamtmasse, der "Raubkopierer" dennoch einen reellen Schaden herstellen. Wer sich mit dem Angebot des Anbieters, sei es nun Musik- oder Filmindustrie, Softwarehersteller oder ein sonstiges Unternehmen, nicht anfreunden kann, sei es aufgrund des Produktes selbst oder aufgrund damit einhergehender Gängelungen (z.B. DRM), der sollte den Anbieter durch Nichtkauf und Meidung der Produkte seine Meinung zum Ausdruck bringen, nicht jedoch durch den illegalen Bezug des Produktes, welcher unweigerlich zu weiteren Schritten des Anbieters führen wird, sei es nun durch "besseres" DRM, höhere Eintrittspreise im Kino oder sonstige Maßnahmen.
 
@DJ_Outlaw: Sorry, aber eine was-wäre-wenn-Spiel kannst du nicht anstellen. Das ist viel zu subjektiv. Mir stellt sich nämlich die Frage, warum du dir die Filme überhaupt erst illegal besorgt hast und ob du sie dir angeschaut hast. Wenn das nämlich zutrifft, dann, aus egal welchen Gründen, dann ist deine obige Aussage keinen Pfifferling mehr wert!


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