Hitachi enttäuscht mit schlechten Geschäftszahlen
Der japanische Elektronikkonzern Hitachi hat am heutigen Mittwoch seine Geschäftszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr präsentiert. Angesichts eines Verlustes von 201 Millionen Euro dürften die Aktionäre von Hitachi nicht sonderlich erfreut sein.
Ein Jahr zuvor konnte das Unternehmen noch einen Überschuss von 228,5 Millionen Euro ausweisen. Auch wenn der Gewinn im Geschäftsjahr 2006/2007 eingebrochen ist, konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozent auf etwa 63,1 Milliarden Euro gesteigert werden.
Wie das Unternehmen mitteilte, seien die Verluste vor allem auf das eher schleppende Geschäft mit Festplatten zurückzuführen. Auch Kosten für die Reparatur von Turbinen in Atomkraftwerken und für Projekte zum Bau neuer Kraftwerke hätten die Bilanz des Mischkonzerns stark belastet.
Bereits im März diesen Jahres hatte Hitachi Einsparungen angekündigt. So sollen weltweit rund 4.500 Stellen gestrichen werden. In Mexiko soll sogar eine komplette Anlage für Komponenten von Festplatten geschlossen werden.
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