Premiere ergreift Maßnahmen gegen Schwarzseher

Seit Dezember können Schwarzseher das komplette Programm von Premiere kostenlos nutzen. Dazu benötigten sie lediglich den Schlüssel und ein emuliertes Conditional Access Module (CAM). Nachdem sich die Verantwortlichen lange nicht gerühert haben, scheint man jetzt Gegenmaßnahmen zu ergreifen. So berichten viele Nutzer, dass seit gestern die emulierten CAMs nicht mehr funktionieren. Auch einige der Piratenkarten, die mit einer speziellen Firmware versehen wurden, können teilweise die Premiere-Bouquets nicht mehr entschlüsseln. Andere Nutzer dagegen berichten, dass lediglich Premiere 1 und 3 nicht mehr auf den modifizierten dboxen funktionieren.

Um die Schwarzseher auszusperren, setzt Premiere wahrscheinlich auf eine modifizierte Entitlement Control Message (MECM). Bereits im September 2006 wollte der Münchner Pay-TV-Sender damit die Schwarzseher aussperren, allerdings wurden dadurch auch legale Abos in Mitleidenschaft gezogen, so dass man sich gezwungen sah, den Ausgangszustand wieder herzustellen.

Aus taktischen und sicherheitstechnischen Gründen will der Premiere-Partner Kudelski, der für den Verschlüsselungsalgorithmus Nagravision verantwortlich ist, keine weiteren Details zu den jüngsten Maßnahmen herausgeben.
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