Vista: Gratis Upgrades wegen PC-Herstellern zu spät

Windows Vista Kunden, die zwischen Oktober 2006 und März 2007 ein neues PC-System mit Windows XP erworben haben, erhielten von vielen Herstellern die Möglichkeit, kostenlos oder zu einem niedrigen Preis auf das neue Windows Vista umzusteigen. Das kostenlose Express Upgrade wird über einen Logistikpartner von Microsoft abgewickelt. Der für Europa zuständige Distributor ModusLink hatte nach dem Beginn der Auslieferung der ersten Upgrade-Pakete massive Schwierigkeiten, die Kunden zügig zu versorgen. Das Unternehmen ist unter anderem für die Verteilung der Upgrades an Käufer von Computern von Acer, Dell, Hewlett-Packard, Lenovo und Toshiba zuständig.

Gestern nun hieß es, dass der Versand inzwischen problemlos verläuft und ein Großteil der Kunden bereits ihre Upgrades erhalten hat. In einem Interview mit den Kollegen von The Register hat sich eine Vertreterin von ModusLink nun zu den Gründen für die Lieferschwierigkeiten geäußert - eigentlich sollten alle Kunden innerhalb von 4 bis 8 Wochen nach der Markteinführung von Vista bedient werden.

Von Seiten ModusLinks hieß es, dass man erst so spät mit der Auslieferung der Upgrades beginnen konnte, weil man zuvor schlicht und ergreifend keine Upgrades von den Herstellern erhalten hatte. Die Upgrade-Pakete bestehen aus für den jeweiligen PC-Produzenten angepassten Installationsmedien von Windows Vista. Man habe diese erst viel zu spät erhalten, so die Sprecherin weiter.

ModusLink erhielt die Installationsmedien nach eigenen Angaben erst Mitte März und in einigen Fällen sogar erst noch später. Sobald die jeweiligen Medien eingetroffen waren, begann man jedoch mit der Auslieferung. Welche Hersteller sich bei der Lieferung der Upgrades besonders viel Zeit ließen, wollte die Sprecherin nicht näher ausführen.

Die Verspätungen bei der Auslieferung der Express Upgrades seien nicht auf eine erhöhte Nachfrage zurückzuführen, sondern lediglich auf die verspätete Lieferung der angepassten Medien durch die PC-Hersteller. Man habe sich auf die Versprechen der Unternehmen verlassen, letztenendes aber nicht rechtzeitig beliefert worden, so das abschließende Fazit der ModusLink-Sprecherin.
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