Amiga: Profi-PC mit Dual-Core-CPUs für 1500 Dollar

Hardware Seit Jahren ist die Zukunft dessen, was in den Achtzigerjahren unter dem Namen Amiga große Erfolge feiern konnte, unsicher. Vor kurzem kündigten Amiga und deren Software-Partner ACK Controls jedoch zwei neue Hardware-Konfigurationen an. Wie berichtet, soll es zunächst ein Basis- und ein Profimodell geben. In der letzten Woche wurden die angekündigten Spezifikationen für das System veröffentlicht, das den günstigen Einstieg ermöglichen soll. Die Profivariante wurde nun ebenfalls vorgestellt.

Nach Angaben von Amiga soll die Profiversion noch in diesem Jahr verfügbar gemacht werden. Der Preis soll dann wie schon zuvor angekündigt bei knapp 1500 US-Dollar liegen. Bei dem System soll es sich um einen fertigen Computer handeln, der allerdings ohne einen Monitor ausgeliefert wird.

In Sachen Hardware will Amiga seinem Anspruch ein Profisystem zu bieten gerecht werden. Man setzt dazu auf PowerPC-CPUs mit 64-Bit-Unterstützung. Diese verfügen über zwei Rechenkerne, die mit jeweils zwei Gigahertz arbeiten. Offenbar sollen mehrere derartige Prozessoren zum Einsatz kommen.

Das Mainboard wird wie schon bei der Einsteigervariante der neuen "Amiga" ein ATX-Modell sein. Dieses bringt vier Slots für DDR2-Speicher, jeweils einen PCI- bzw. PCI-Exress-Steckplatz für x16-, x2-, x1-, und 32-Bit-Karten, sechs USB-2.0-Anschlüsse, zwei Gigabit-Ethernet-Ports und vier SATA-Anschlüsse mit.

Amiga kündigte an, dass man die Herstellungspartner und die endgültige Planung für die Markteinführung der neuen Systeme bald veröffentlichen will. Welches Betriebssystem auf den PowerPC-basierten Rechnern laufen soll, ist bisher unklar, da Amiga erst kürzlich gegen den Hersteller von AmigaOS klagte.
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