Microsoft: "Piraten" müssen sich in Anzeigen outen

Microsoft Microsoft versucht seit Jahren gegen den illegalen Vertrieb seiner Produkte vorzugehen. Neben der Verbreitung über Filesharing-Netzwerke ist dem Redmonder Riesen auch der Handel mit Fälschungen ein Dorn im Auge. Auch beim Online-Auktionshaus eBay wird immer wieder illegale Microsoft-Software verkauft. Seit einigen Monaten leitet Microsoft in Europa deshalb rechtliche Schritte, gegen eBay-Mitglieder ein, die mit illegaler Software handeln. Bisher gab es bereits 55 Anklagen und im Januar wurde ein Engländer schuldig gesprochen. Das Urteil gegen den Mann beinhaltet jedoch nicht nur eine Geldstrafe - er musste sich auch noch selbst vor der Öffentlichkeit als "Raubkopierer" outen.

Der Brite musste in der Computerzeitschrift PC Retail eine Anzeige schalten. Das Magazin wurde zuvor von Microsoft ausgewählt. In der Anzeige wird sein Name genannt und die Art des Vergehens. Insgesamt entstanden dem "Piraten" dadurch zusätzliche Kosten in Höhe von gut 540 Euro. Der Image-Schaden dürfte jedoch wesentlich größer ausfallen.

Auch in den anderen Verfahren gegen eBay-Händler wird eine ähnliche Praxis angestrebt, so dass die Verurteilten ebenfalls derartige Anzeigen in bekannten Zeitschriften schalten müssen. Ziel dieser Maßnahmen ist offenbar, einen abschreckenden Effekt zu erzielen, der verhindern soll, dass bei eBay weiterhin Microsoft-Produkte illegal angeboten werden.
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