IBM plant starke Game-Server mit dem Cell-Prozessor

Hardware Das Unternehmen IBM will zusammen mit dem brasilianischen Online-Gaming-Provider Hoplon Infotainment eine ungewöhnliche Hardware-Kombination schaffen. Demnach soll der Cell-Prozessor der Playstation 3 zukünftig in Game-Servern werkeln. Dazu setzt IBM auf das System-z-Mainframe mit Coprozessorkarten, auf denen dann die Cell Broadband Engines sitzen. Das Mainframe stellt die benötigten Online-Dienste zur Verfügung, während der Cell-Prozessor die aufwändigen Berechnungen für die virtuelle Spielwelt durchführt. Damit können beispielsweise stabile Datenbanken und sichere Kontenverwaltungen geschaffen werden.

In der Industrie dürfte es zahlreiche interessierte Unternehmen geben. Da Online-Rollenspiele immer beliebter werden, wird der Bedarf nach leistungsfähigen Servern immer weiter wachsen. Mit der angekündigten Kombination aus System-z-Mainframe und Cell-Prozessor hat IBM eine dafür perfekte Lösung im Angebot.

Erst kürzlich hatte IBM angekündigt, den Cell-Prozessor zukünftig im 56-nm-Verfahren produzieren zu wollen. Bisher wurde ein 90-Nanometer-Prozess genutzt. Durch die verkleinerte Herstellungsmethode können nun mehr Chips mit den gleichen Ressourcen produziert werden, wodurch die Kosten pro Stück sinken. Durch diese Preisreduktion in Kombination mit der Verwendung anderer Chips will Sony bei der PlayStation 3 langsam die Profitgrenze erreichen.
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