Microsoft will Kunden besser vor Viren & Co. schützen

Microsoft Microsoft wird fast ebenso häufig für seine angeblich zu langsame Reaktion auf Sicherheitslücken kritisiert, wie in den Produkten des Unternehmens neue Schwachstellen entdeckt werden. Um seinen Umgang mit derartigen Problemen zu verbessern, eröffnet Microsoft nun neue Forschungzentren. An zwei neuen Standorten soll die wachsende Menge von Schad-Software untersucht werden, die ständig im Internet die Runde macht. Diese sogenannten Malware Protection Centers sollen an der Entwicklung von Signaturdateien für Programme arbeiten, die zur Bekämpfung von Schad-Software dienen.

Bisher betreibt Microsoft nur eine derartige Einrichtung in seinem Hauptquartier in Redmond. Mit den beiden neuen Standorten in Dublin und Tokio will man nun durch die Arbeit in insgesamt drei Zeitzonen schneller auf aktuelle Bedrohungen aus dem Internet reagieren können.

Die neuen Forschungszentren sollen dafür Sorge tragen, dass die Updates für die Signaturdateien von Produkten wie Windows Defender, Microsoft OneCare und ForeFront häufiger aktualisiert werden. Viele Kunden hatten die Redmonder wegen zu seltener Signaturaktualisierungen kritisiert.
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