Acer tauscht 27000 Laptop-Akkus wegen Brandgefahr

Hardware Nachdem im vergangenen Jahr bereits andere Notebook-Hersteller wie Apple, Dell, Lenovo und Toshiba mehrere Millionen Akkus zurückrufen mussten, hat nun auch Acer ein Rückrufprogramm gestartet. Zunächst sollen rund 27000 Notebook-Akkus ersetzt werden. Ursache der Rückrufe sind Produktionsfehler in einem Werk von Sony, die zu einer Überhitzung der Akkus im Netzbetrieb führen können. Nach Angaben der Japaner waren Metallspäne in die Akkupakete gelangt, die nun Kurzschlüsse verursachen, die unter Umständen sogar einen Brand zur Folge haben können.

Sony war für die von den Rückrufen betroffenen Notebook-Hersteller als Vertragsfertiger tätig und lieferte die Akkus. Acer hat nach eigener Aussage bisher keinerlei Berichte von überhitzenden Akkus erhalten. Daher sei der Rückruf eher eine Vorsichtsmaßnahme, als ein Zeichen für Probleme.

Der Umtausch der Akkus soll kostenlos erfolgen. Acer America teilte mit, dass die betroffenen Modelle zwischen Mai und November in Nordamerika vertrieben werden. Unter anderem sind verschiedene Geräte der Serien TravelMate und Aspire betroffen. Die Geräten waren in verschiedenen Preissegmenten angeboten worden.

Auf einer eigens eingerichteten Internet-Seite können besorgte Acer-Kunden prüfen, ob ihr Notebook möglicherweise mit einem der schadhaften Akkus ausgeliefert wurde. Kunden außerhalb der USA oder Kanada sollen sich an die regional zuständigen Service Center wenden, die hier verzeichnet sind.

Weitere Informationen: AcerBatteryRecall.com
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