Bertelsmann: 110 Mio. $ Schadensersatz für Napster

Wirtschaft & Firmen Das Unternehmen Bertelsmann scheint den Streit mit dem Label Warner Music endgültig beigelegt zu haben. Man erklärte sich jetzt bereit, 110 Millionen US-Dollar Schadensersatz für das 2002 gekaufte Unternehmen Napster zu zahlen, um so auch die Musiker zu entschädigen. Demnach wird das Geld zwischen Warner Music und den betroffenen Künstlern aufgeteilt. Eine ähnliche Einigung hatte man bereits mit der Universal Music Group erzielt, hier ging es allerdings "nur" um 60 Millionen US-Dollar. Der Grund waren Investitionen in die ehemalige Tauschbörse Napster. Insgesamt sollen in den Jahren 2000 und 2001 rund 80 Millionen US-Dollar für Napster ausgegeben worden sein.

Die klagenden Plattenfirmen argumentierten damals, dass Napster durch die Investitionen von Bertelsmann noch länger überleben konnte und somit noch mehr Musik illegal getauscht werden konnte. Damit machte sich das Unternehmen der Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen schuldig. Damals hieß es allerdings, dass die "Klagen nach Auffassung von Bertelsmann jeder Grundlage entbehren".
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