Chef von Warez-Gruppe drohen bis zu 10 Jahre Haft

Internet & Webdienste Im Jahr 2001 konnten die US-Behörden einen ihrer größten Erfolge im Kampf gegen die sogenannte Warez-Szene feiern, als man im Rahmen der "Operation Buccaneer" die Gruppe "DrinkOrDie" hochgehen ließ. Derzeit steht ihr angeblicher "Anführer" vor Gericht. Der 44-jährige Brite Hew Raymond Griffiths lebte in Australien, bis er im Februar an die USA ausgeliefert wurde. Er muss sich seitdem in Virginia vor einem Bezirksgericht verantworten. Am letzten Freitag bekannte sich der Mann, der im Internet unter dem Pseudonym "Bandido" zu zweifelhaftem Ruhm gelangte, in zwei Anklagepunkten schuldig.

Ihm werden unter anderem Urheberrechtsverletzungen zur Last gelegt. Am 22. Juni soll nun das Urteil gefällt werden. Griffiths drohen bis zu zehn Jahre Gefängnis und eine Strafzahlung von maximal 500 000 US-Dollar. Nach Angaben des US-Justizministeriums war er seit den Neunzigerjahren Chef der Warez-Gruppe DrinkOrDie.

Diese hatte sich 1993 in Russland gegründet und war im Laufe der Jahre auch international aktiv geworden. DrinkOrDie wurde von den US-Behörden 2001 zerschlagen, als man über 70 Durchsuchungen in den USA, Großbritannien, Finnland, Norwegen, Schweden und Australien durchführte.

DrinkOrDie soll Software, Filme, Spiele und Musik im Gesamtwert von 50 Millionen US-Dollar illegal vertrieben haben. Griffiths soll hinter allen Aktionen der Gruppe gestanden haben und war auch in anderen "Crews" aktiv, darunter angeblich auch "Razor1911" und "RiSC".
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