"100-Dollar-Laptop" für Entwicklungsländer verspätet

Hardware Der vom Massachussetts Institute of Technology entwickelte "XO" wird oft auch als "100-Dollar-Laptop" bezeichnet, weil der Preis auf lange Sicht auf rund 100 US-Dollar fallen soll. Das Gerät ist speziell für Schüler in Entwicklungsländern gedacht und soll ihnen zusammen mit einem Open-Source Software-Paket kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Bis die Schüler in Regionen wie Südamerika oder Afrika die Geräte aber tatsächlich in ihren Händen halten werden, wird offenbar noch etwas Zeit vergehen müssen. Das Projekt hat immer wieder mit Verzögerungen zu kämpfen. Nun berichten chinesische Medien von einer erneuten Verspätung bei der Auslieferung.

Der Vertragsfertiger Quanta, der die Geräte im Auftrag produziert, hat ihren Angaben zufolge noch keine Ordern für die benötigten Komponenten platziert, weswegen sich der Produktionsbeginn weiter verzögert. Ursprünglich sollte die Produktion im Herbst anlaufen, doch nun ist vom Ende dieses Jahres die Rede.

Ursache für die Verzögerung ist laut einer chinesischen Zeitung, dass bisher nicht feststeht, welche Ausstattung für die einzelnen Märkte verbaut werden soll. Im ersten Jahr der Fertigung sollen eigentlich gut 10 Millionen Einheiten vom Band laufen. Marktbeobachter sehen dieses Ziel nun in Gefahr.
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