Webhoster Rapidshare reicht Klage gegen GEMA ein

Wirtschaft & Firmen Rapidshare hat heute beim Landgericht Düsseldorf eine negative Feststellungsklage gegen die GEMA eingereicht. Das Unternehmen möchte dabei herausfinden, ob es im Vorfeld überprüfen muss, ob eine hochgeladene Datei das Copyright anderer Firmen verletzt, oder nicht. "Wir möchten mit der Klage feststellen, wie weit die Verpflichtungen eines Webhosters reichen, um den Missbrauch seines Angebots und Rechtsverletzungen durch einzelne Nutzer zu verhindern", so Bobby Chang, Geschäftsführer von Rapidshare.

"Die unklare Rechtslage ist für die Branche gravierend", so Chang weiter. Bislang entfernt Rapidshare illegale Dateien sobald das Unternehmen von den Rechteinhabern darauf hingewiesen wird. Für den Fall, dass Webhoster dazu verpflichtet werden von vornherein den Zugang zu illegalen Dateien zu verhindern, müssten sie jede Datei die hochgeladen wird einzeln überprüfen.

Genau dies würde die Unternehmen jedoch in eine Zwickmühle bringen. Wie Rapidshare mitgeteilt hat, würde ein solches Vorgehen nämlich gegen das deutsche Telemediengesetz und die europäische Gesetzgebung verstoßen.
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren17
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:00 Uhr Bis zu 39% auf Sony Bluetooth-Kopfhörer
Bis zu 39% auf Sony Bluetooth-Kopfhörer
Original Amazon-Preis
104,97
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
79,00
Ersparnis zu Amazon 25% oder 25,97

Tipp einsenden