DDR3-Arbeitsspeicher frühestens 2009 erschwinglich

Hardware Aktuelle PC-Systeme werden fast ausschließlich mit DDR2-Arbeitsspeicher ausgeliefert. Nur im Billigbereich fristet DDR-RAM noch ein Nischendasein. Geht es jedoch nach den Hardware-Herstellern sollen in Kürze bereits neue Speichermodule auf den Markt kommen - DDR3 steht also vor der Tür. Mit Intels neuen "Bearlake"-Chipsätzen wird die Unterstützung durch die Chipsatzhersteller bereits für Ende des Monats erwartet. Die entsprechenden Mainboards und Arbeitsspeicher auf DDR3-Basis dürften dann im Sommer erhältlich sein. Nach Ansicht von Marktforschern wird DDR3-Speicher jedoch erst in einigen Jahren zum Standard im Massenmarkt.

DRAMeXchange warnt deshalb vor zu viel Optimismus, was die Umstellung auf DDR3-RAM angeht. Das Unternehen geht davon aus, dass die Chips für DDR3-Riegel zunächst noch sehr teuer sein werden. Aktuell liegen die Preise noch gut acht Mal höher als bei DDR2-Modulen mit gleicher Kapazität. 2007 wird DDR3-Speicher also höchstens in High-End-Systemen zu finden sein, so die Einschätzung der Marktforscher.

Erst mit der Einführung von Herstellungsprozessen im 70-Nanometer-Maßstab rechnet man mit einer zunehmenden Verbreitung von DDR3-Speicher. Die Adaption der "geschrumpften" Prozesse in ausgereifter Form wird jedoch wahrscheinlich erst im Jahr 2009 weit genug fortgeschritten sein, um auch im Massenmarkt konkurrenzfähige Preise gewährleisten zu könne, hieß es.

Zu den Vorteilen von DDR3-Speicher gehört eine Reduzierung des Energiebedarfs, da die Module mit 1,5 statt der bei DDR2 üblichen 1,8 Volt betrieben werden. Im Vergleich zu aktuellen DDR2-Modulen sinkt der Stromverbrauch um bis zu 40 Prozent. Natürlich steigen auch die Taktraten. Statt bisher 400 bis 1066 Megahertz sind mit DDR3 800 bis 1600 Megahertz problemlos erreichbar.
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