Nvidia stellt Mainstream-DirectX10-Karten offiziell vor

Hardware Nachdem die High-End-Modelle von Nvidias neuer GeForce 8x00-Serie bereits seit einigen Monaten erhältlich sind, hat das Unternehmen nun auch die ersten Varianten für den Mainstream-Markt offiziell vorgestellt. Wie erwartet kommen zunächst drei Versionen: GeForce 8600 GTS, 8600 GT und 8500 GT. Die Geräte liegen preislich zwischen 100 und 200 Euro und sollen Microsofts neue Grafikplattform DirectX10 auch für Otto Normalanwender erschwinglich machen. Sie bringen verschiedene Neuerungen mit, die bisher den High-End-Modellen vorbehalten waren.

Allen gemeinsam ist die Unterstützung für das Shadel Model 4.0, GigaThread und die Quantum Effects Technologie, welche zur Berechnung von Physikeffekten genutzt wird. Mit der Lumenex-Engine erhalten nun auch Durchschnittskunden 128 Bit Floating Point HDR Rendering und Anti-Aliasing-Levels von 16x.

Das Top-Modell im Mainstream-Markt bildet die GeForce 8600 GTS, die an die Stelle der 7900 GS tritt. Die ersten Karten werden bereits von verschiedenen Händlern angeboten und sind zu Preisen von rund 200 Euro zu haben. Auch eine vom jeweiligen Hersteller übertaktete Variante ist verfügbar und kostet 20-30 Euro Aufpreis.


Wie schon gestern berichtet, taktet der Grafikchip der GeForce 8600 GTS mit 675 MHz, während der Speicher mit 1 GHz angesprochen wird. Hinzu kommen 32 sogenannte Stream-Prozessoren für die Fließkommaberechnung, die mit einem Takt von 1450 Megahertz arbeiten.

Für 150 Euro erhalten Kunden, die auf der Suche nach einer Lösung in der Mittelklasse sind, die GeForce 8600 GT. Dieses Modell verfügt ebenfalls über 32 Stream-Prozessoren, die jedoch mit 1,18 GHz etwas langsamer arbeiten. Auch der Grafikchip selbst und der Speicher arbeiten mit 540 respektive 700 Megahertz langsamer als bei der GTS.


Auch die 8600 GT wird von einigen Herstellern ab Werk leicht übertaktet angeboten. Wieviel schneller die Karten getaktet werden, ist derzeit nicht bekannt. Derartige Varianten kosten jedoch wie im Falle der GTS meist 20 bis 30 Euro mehr als ihre nach Nvidias Vorgaben gehaltenen Gegenstücke.

Das vorläufige Schlusslicht des Line-Ups bildet die GeForce 8500 GT. Hier halbiert sich die Zahl der Stream-Prozessoren auf 16 und auch deren Takt sinkt auf "nur noch" 900 MHz. Der Grafikchip arbeitet mit 450 und der Speicher mit 400 Megahertz. Die auf dieser Lösung basierenden Grafikkarten sind zu Preisen von 90 bis 100 Euro bereits im Handel erhältlich.


Die drei neuen Grafikkarten aus dem Hause Nvidia bringen allesamt die PureVideo HD Technologie für Videoverarbeitung mit und bieten so Hardware-Beschleunigung für die Video-Codecs H.264, VC1 und MPEG2. Ab Werk wird die Bildausgabe über HDCP jedoch nicht unterstützt. Die Hersteller der Grafikkarten müssen selbst externe EEPROMs mit HDCP-Schlüsseln verbauen.

Vor allem bei der GeForce 8600 GTS dürfte HDCP-Support dennoch Standard sein. Bei den günstigeren Varianten ist es den Herstellern frei gestellt, ob sie eine HDCP-konforme Bildausgabe ermöglichen. Der Grafikspeicher wird bei allen Modellen über ein 128-Bit-Interface angesprochen. Es handelt sich immer um 256 Megabyte GDDR3- bzw GDDR2-Speicher.
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