ASUS-Mutter plant Billig-Computer ab 199 US-Dollar

Hardware Die Marke ASUS ist in Deutschland weithin bekannt. Dass es sich dabei jedoch nur um einen "Decknamen" für einen der größten Vertragsfertiger der Welt handelt, weiß kaum jemand. Asustek, so der Name des Mutterkonzerns produziert auch für eine Vielzahl anderer namhafter "Hersteller".

Nun haben die Taiwaner angekündigt, ihre Produktpalette nach unten ausdehnen zu wollen. Asustek wird nach eigenen Angaben bereits in der zweiten Jahreshälfte in die Produktion besonders günstiger Computer für Märkte in Entwicklungsländern und das Billig-Segment einsteigen.

Wie die Zeitung Commercial Times berichtet, sollen die PCs auf Intels Classmate PC Plattform basieren. Geräte dieser Art bestehen aus preiswerten Hardware-Komponenten und sollen vor allem in Entwicklungsländern einen günstigen Einstieg in die Arbeit mit Computern ermöglichen.

Die Systeme arbeiten mit Windows XP und sollen laut Intel rund 400 US-Dollar kosten. Asustek will diesen Preis jedoch noch unterbieten und Geräte zu Preisen von 199, 249, 299, 399 und 549 US-Dollar anbieten. Der Markt für äußerst günstige PCs wurde in den letzten Monaten von immer mehr Unternehmen entdeckt, darunter auch Microsoft.
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Auf intels plattform? Wieso nicht auf amds wo die prozessoren doch sehr viel billiger sind/werden, oder hab ich da was falsch verstanden?
 
@Smoke-2-Joints: Das hat mit Standard-Intel Komponenten wohl weniger zu tun: Intels Classmate sollte ursprünglich die Antwort auf den 100 Dollar Laptop sein - in den PCs von Asus nehmen die scheinbar einfach das Mainboard und einen (wahrscheinlich ins Mainboard integrierten) Celeron der untersten Leistungsstufe (dafür in hohen Zahlen produziert).... Aber um 199 Dollar kann ich mir ein vernünfiges System inklusive WinXP SP2 kaum vorstellen......
 
@honne81: also wenn Asus ähnliche Konditionen wie Dell bekommt, kostet sie XP ~45 Euro. Für 154 Euro einen Celeron auf ein Billigboard-geklebt, kann ich mir durchaus vorstellen, im Zweifelsfall noch mit aufgepapptem Arbeitsspeicher. Siehe T-Online Vision-Box. Da ist auch ein günstiger Celeron, 128 MB RAM und zur Erweiterung sogar je ein miniPCI und PCI Steckplatz drauf, und die Hardware kostet da nicht mehr als 100 Euro. (und XP läuft auch drauf, wenn man mag)
 
@Smoke-2-Joints: Frag lieber mal warum da Windows drauf laufen soll. Das ist in jedem Fall teurer als Linux.
 
@DennisMoore: Nein! Eben nicht :) Ich vermute die Strategie von MS ist, sich frühzeitig dieser neuen Märkte zu widmen um von Anfang an ein Stein im Brett zu haben. Was wäre da einfacher, als die XP Lizensen für diese Geräte zu "Sponsoren"


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