Studie: Über 20.000 offene Stellen in der ITK-Branche

Wirtschaft & Firmen Bei IT- und Telekommunikationsunternehmen sind derzeit rund 20.000 offene Stellen zu besetzen. Das ergab eine Studie des Bundesverbands Informations- wirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) zur Arbeitsmarktlage in der ITK-Branche.

Demnach plant mehr als die Hälfte aller Hightech-Unternehmen, die Zahl ihrer Mitarbeiter im Jahr 2007 zu erhöhen. Ein weiteres Drittel hält die Beschäftigtenzahl stabil. "Viele Technologiefirmen stellen dank der guten Wirtschaftslage wieder ein", sagte BITKOM-Präsident Willi Berchtold. Gefragt sind vor allem Softwareentwickler, IT-Berater und IT-Projektmanager. Rund zwei Drittel der Unternehmen suchen Mitarbeiter mit einschlägigen Kenntnissen.

Allerdings hat der Boom auch eine Kehrseite. "Hoch qualifizierte IT-Spezialisten sind Mangelware geworden", sagte Berchtold. Befragt wurden 279 Geschäftsführer und Personalleiter von Software-Häusern, IT-Dienstleistern, Hardware-Herstellern und Anbietern von Telekommunikationsdiensten.
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dann muss die It Branche ihre ansprüche einfach nur senken.
 
[re:1] hjo am 11.04.07 17:07 Uhr
(+1
@urbanskater: Werden sie nicht, könnten ja dann zuviele Deutsche in Betracht kommen. Das ganze hat immer den gleichen Effekt. Zu wenige Spezialisten, denn die gibts nur im Ausland. Sind weniger Stellen frei, dann heißt es, die aus dem Ausland sind billiger. ________- Und in D sollte man mal weniger auf EINSEN im Zeugnis achten. Da gehn echte Talente unter, nur weil der Abschluss nicht gut war.
 
@hjo: Full Ack! Ich hab mittlerweile die ganzen Pappnasen in meiner Berufsschule satt. Die ganzen Auswendiglerner die da drin sitzen und nur einsen schreiben und am Ende fragen sie dich alle 2 Minuten wie denn das und das in der Programmiersprache X gemacht wird. Was ich total erschreckend finde, einige meiner Mitschüler haben solch ein schlechtes Logikdenken, dass sie meist mehr als 10 Minuten für eine Aufgabe brauchen, die normalerweise in 1 Min gelöst ist. Schrecklich aber an irgendetwas müssen sich die Firmen ja orientieren.
 
@frisch85: Da sprichst du mir aus der Seele, bei mir ist es ähnlich. Auswendiglernen kann echt fast jeder aber das Wissen dann anwenden überfordert die meisten. Aber is doch supi, dann habe ich mit (ich sachs mal einfach) besseren Logikkenntnissen und Anwendungsfähigkeiten es einfacher einen Job zu kriegen. Sind ja genug da :-) Hoffe mal das bleibt auch so bis meine Ausbildung beendet ist. Nicht das es dann wieder bergab geht.
 
@urbanskater: Ich kenns von meinem Bruder ... ist einer der besten in seinem Kurs, aber absolut 0 wissen die Typen ... meint C++ zu können (war tatsächlich der beste da im Kurs) und dann kann er das nach 2 jahren schlechter als ich nachm 1. semester, obwohl wir nur C/Java hatten ... Achja, VBA machen die auch noch ... weis nicht, was das mal werden soll...bin ich froh, keine Ausbildung zu machen sondern zu studieren!


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