 Bei IT- und Telekommunikationsunternehmen sind derzeit rund 20.000 offene Stellen zu besetzen. Das ergab eine Studie des Bundesverbands Informations- wirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) zur Arbeitsmarktlage in der ITK-Branche.
Demnach plant mehr als die Hälfte aller Hightech-Unternehmen, die Zahl ihrer Mitarbeiter im Jahr 2007 zu erhöhen. Ein weiteres Drittel hält die Beschäftigtenzahl stabil. "Viele Technologiefirmen stellen dank der guten Wirtschaftslage wieder ein", sagte BITKOM-Präsident Willi Berchtold. Gefragt sind vor allem Softwareentwickler, IT-Berater und IT-Projektmanager. Rund zwei Drittel der Unternehmen suchen Mitarbeiter mit einschlägigen Kenntnissen.
Allerdings hat der Boom auch eine Kehrseite. "Hoch qualifizierte IT-Spezialisten sind Mangelware geworden", sagte Berchtold. Befragt wurden 279 Geschäftsführer und Personalleiter von Software-Häusern, IT-Dienstleistern, Hardware-Herstellern und Anbietern von Telekommunikationsdiensten.
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