Yahoo löscht versehentlich fast 4,5 Millionen E-Mails

Internet & Webdienste Ein Großteil des internationalen E-Mail-Verkehrs besteht mittlerweile aus Spam, also unerwünschten Werbenachrichten, die ohne die Zustimmung des Empfängers versendet werden. Bei den großen Anbietern von kostenlosen Webmail-Diensten versucht man mit immer aufwendigeren Filtern der Spam-Welle Herr zu werden. Dass dabei nicht immer alles glatt läuft, zeigt nun das Beispiel von Yahoo Japan. Das Unternehmen musste kürzlich mitteilen, dass man fast 4,5 Millionen E-Mails versehentlich gelöscht hat. Grund hierfür seien Fehler im internen Kommunikationssystem. Insgesamt waren rund 275000 Nutzer vom E-Mail-Schwund betroffen.

Die überwiegende Zahl der Mails wurde von einer Reihe weniger Adressen verschickt, was dazu führte, dass sie vom Spam-Filter fälschlicherweise als unerwünschte Werbung identifiziert wurden. Durch einen weiteren Fehler wurden die Nachrichten dann nach 36 Tagen automatisch gelöscht. Dieses Problem sei auf einen Programmierfehler zurück zu führen, so das Unternehmen.
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