Software soll illegale Online-Videos ausfindig machen

Internet & Webdienste Seit Jahren versucht die Musik- und Filmindustrie mehr oder weniger erfolgreich gegen die illegale Verbreitung ihrer Inhalte über das Internet vorzugehen. Bisher erzielte man dabei nur begrenzt Erfolge. Eine neue Software könnte nun dafür sorgen, dass der Kampf gegen sogenannte "Raubkopien" erfolgreicher geführt werden kann. Das "ACID" genannte Produkt wurde gestern vorgestellt und soll das Internet vollautomatisch nach urheberrechtlich geschützten Videos durchsuchen können. Die Rechteinhaber erhalten somit eine bessere Möglichkeit, gegen illegale Uploads ihrer Inhalte vorzugehen, wie sie zum Beispiel beim Videoportal YouTube alltäglich sind.

ACID soll die Videodaten "wie ein Mensch" ansehen können. Ein TV-Sender oder Filmstudio kann das Programm oder Filme von der Software indizieren lassen und dann mit der Suche im Internet beginnen. Der größte Vorteil soll ihre Fähigkeit sein, mit großen Datenmengen umzugehen. Bisher war es den Inhalteanbietern wegen der riesigen Datenmengen kaum möglich gegen Urheberrechtsverletzungen vorzugehen.

Nach Angaben des Herstellers von ACID sollen einige große Medienunternehmen bereits mit der Software arbeiten, um gegen illegal hochgeladene Videoinhalte vorzugehen. Das Programm verwendet alle vom jeweiligen Host-System angezeigten Bilddaten für seine Analyse. Es lässt sich also nicht durch ein Umbenennen der Videodateien austricksen und funktioniert auch bei Online-Videos.
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