Microsoft soll VoIP-Technologie "gestohlen" haben

Microsoft Während derzeit die Verhandlungen in zahlreichen Klagen von Alcatel-Lucent gegen Microsoft laufen, kommt nun ein weiteres Verfahren hinzu, das von einem Tochterunternehmen des Telekommunikationsriesen angestrengt wurde. Agere Systems wirft Microsoft vor, Voice-over-IP-Technologie mit voller Absicht "gestohlen" zu haben.

Konkret geht es um Technologie, mit der die Echobildung bei Internet-Telefonaten unterdrückt wird. Agere behauptet, sich in den Jahren 2002 und 2003 mit Microsoft-Mitarbeitern getroffen zu haben, um seine Technologie vorzustellen und zum Kauf anzubieten. Angeblich brach Microsoft die Verhandlungen um eine Lizenzierung in letzter Minute ab.

Dieser Schritt wurde mit einem "Durchbruch" in der eigenen Forschungsarbeit begründet. Agere behauptet, dass es kein Zufall sei, wenn der "Durchbruch" ausgerechnet von dem Microsoft-Mitarbeiter erzielt werde, der zuvor für die Begutachtung der Technologie des Drittanbieters zuständig war. Als man um die Rücksendung von Forschungsmaterialien bat, soll Microsoft nur einen leeren Datenträger zurück geschickt haben.

Agere will nun Schadenersatz in unbekannter Höhe einklagen. Microsoft hat sich zu dem Verfahren bisher noch nicht geäußert.
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