Russland: Kein Straßenhandel mit Musik & Software

Internet & Webdienste Russland gilt bislang als eines der Länder, an dem der Umgang mit Urheberrechten besonders lax behandelt wird. Nun will die Regierung offenbar verstärkt Maßnahmen ergreifen, um die Chancen des Landes für die Aufnahme in die Welthandelsorganisation WTO zu verbessern. Ein neues Gesetz verbietet nun den Straßenhandel mit Medien verschiedenster Art.

Es dürfen weder Musik- oder Filmdatenträger, noch Filme im Straßenverkauf angeboten werden, hieß es in mehreren russischen Tageszeitungen. Um Urheberrechtsverletzungen zu verhindern, werden die Händler außerdem dazu gezwungen, gegenüber dem Käufer auch den Hersteller der Medien zu nennen.

Ob die neue Regelung tatsächlich zu einer Begrenzung des regen Handels mit illegalen Kopien führen wird, darf allerdings stark bezweifelt werden. Schon 2003 hatte man ein ähnliches Gesetz erlassen, dessen Wirkung bis heute ausgeblieben ist. Ursache für das blühende Geschäft mit "Raubkopien" dürften auch die für viele russische Bürger unerschwinglichen Preise sein.
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