EMI: Musik gegen 30 Cent Aufschlag auch ohne DRM

Internet & Webdienste Wie erwartet hat mit EMI die erste der weltweit aktiven großen Plattenfirmen möglicherweise das Ende von Digitalem Rechtemanagement (DRM) eingeleitet. Das Unternehmen kündigte an, in Zukunft alle über das Internet erhältlichen Musikstücke auch ohne DRM-Schutz anbieten zu wollen. Dabei setzt man auf ein Premium-Modell. Den Anfang soll Apples Online-Plattenladen iTunes machen, wo neben den üblichen DRM-Songs optional auch Titel ohne digitalen Kopierschutz angeboten werden sollen. Die als "Premium-Downloads" bezeichneten Lieder, sollen mit einer Bitrate von 256 Kbit/s zwar eine höhere Tonqualität bieten, sind dafür mit 1,29 Euro aber auch etwas teurer.

Die DRM-Songs sind weiterhin mit einer Bitrate von 128 KBit/s zum Preis von 0,99 Euro erhältlich. Später soll dieser Ansatz auch bei anderen Anbietern Einzug halten. Bei iTunes können schon erworbene Titel zudem zum Preis von 30 Cent pro Stück von ihrer DRM-Last befreit werden. Apple bietet seine Musik wie bisher auch weiterhin im AAC-Format an. Andere Anbieter können optional auch WMA- und MP3-Dateien wählen.

EMI will sich trotz der heutigen Ankündigungen nicht ganz vom Einsatz von Digitalem Rechtemanagement trennen. Bei neuen Vermarktungswegen will man weiterhin auf DRM-setzen. Dies bedeutet, dass Musik-Flatrates auf absehbare Zeit nicht ohne Kopierschutzsysteme auskommen werden.
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