 Auch in Deutschland gehen jetzt die ersten TV-Sender juristisch gegen Video-Portale im Internet vor, nachdem in den USA die ersten Klagen laufen. Das berichtet das Wochenmagazin Werben & Verkaufen in seiner morgen erscheinenden Ausgabe.
Danach fordert Gottfried Zmeck, Geschäftsführer der Pay-TV-Sender Goldstar und Hit24, von der Video-Plattform Youtube Schadensersatz in sechsstelliger Höhe. Grund sind unerlaubt gezeigtes Bildmaterial und damit ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Zmeck gegenüber W&V: "Wenn Sendematerial, das wir gegen Bezahlung anbieten, kostenfrei im Internet verfügbar ist, gefährdet das unsere Geschäftsgrundlage."
Auf Inhalte seiner Sender hat Zmeck bei Youtube rund 500.000 Zugriffe registriert. Auch gegen das Portal MyVideo, an dem die ProSiebenSat.1-Gruppe beteiligt ist, prüft Zmeck juristische Schritte, berichtet W&V.
In den USA wird Youtube bereits rechtlich belangt. Der
Medienkonzern Viacom fordert mehr als eine Milliarde Dollar
Schadensersatz wegen Verletzung von Urheberrechten.
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