HP: Linux auf dem Notebook? Keinerlei Garantie!

Wirtschaft & Firmen Der Computerhersteller Hewlett Packard gehört zu den weltweit größten Herstellern von fertigen Rechnern. Wie die Webseite Linux.com berichtet, scheint man dort nicht sehr viel vom freien Betriebssystem Linux zu halten, zumindest nicht auf Notebooks. Die Webseite berichtet von einer Frau namens Laura Breeden, die im Januar das Modell Compaq Presario C304NR bei BestBuy erstanden hat. Sie wollte das Betriebssystem Ubuntu "Edgy" verwenden - die Verkäufer versicherten ihr, dass das Gerät "Linux-Ready" ist. Nach einer Weile kam es allerdings zu Problemen mit der Tastatur.

So klemmten einige Tasten und die Leertaste funktionierte nur noch sporadisch. Da das Gerät noch fast neu war, wollte sie den Schaden natürlich über die Herstellergarantie beheben lassen. Doch HP wollte den Schaden nicht anerkennen, da Linux installiert wurde. Falls der Schaden behoben werden soll, muss wieder Windows aufgespielt werden. Gleichzeitig bietet HP auch fertige Notebooks mit vorinstalliertem Linux an.

Der Grund dafür sind die strengen Bedingungen, die an die Garantie geknüpft sind. Normalerweise hat der Wechsel zu einem anderen Betriebssystem einen großen Einfluss auf den Rechner. In diesem Fall dürfte der Schaden allerdings nicht auf die Software zurückzuführen sein. Eine Einigung liegt in diesem Streit bisher nicht vor.
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