Microsoft will bei neuem "YouTube-Killer" mitmischen

Internet & Webdienste YouTube hat sich innerhalb eines Jahres zu einem der meistbesuchten Ziele im Internet entwickelt. Der überwältigende Erfolg ist zum Teil auf den laxen Umgang mit den Urheberrechten von TV-Sendern und Filmfirmen zurückzuführen. Um von der Popularität von Web-Videos zu profitieren und Rechteverletzungen zu verhinden, haben einige große US-Medienunternehmen in der vergangenen Woche einen "YouTube-Killer" angekündigt.

Mit SoapBox und MSN Video bietet auch Microsoft seit geraumer Zeit eigene Videoportale an, die bisher aber eher ein Schattendasein fristen, während YouTube fast monatlich neue Rekorde vermelden kann. Um sein Angebot attraktiver zu machen will sich der Redmonder Riese offenbar an dem von News Corporation und NBC/Universal geplanten YouTube-Killer beteiligen.

Microsoft bezeichnete die Gründung eines von den Filmfirmen unterstützten Videoportals als großen Gewinn für die rund 460 Millionen Nutzer von MSN und Internet-Video allgemein. Da das neue Angebot von News Corp. und NBC nicht auf ein zentrales Portal beschränkt sein wird, will Microsoft die von den Unternehmen vertriebenen Filmclips und Serien auch über seine eigenen Seiten vertreiben.

Zu den Serien, die später über den YouTube-Killer angeboten werden sollen gehören auch populäre Titel wie "Die Simpsons".
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