Vista ohne Kontensteuerung unsicherer als XP SP2?

Windows Vista Der russische Sicherheitsdienstleister Kaspersky ist einer der wichtigsten Microsoft-Partner aus der Security-Branche. Dennoch steht man dem neuen Betriebssystem skeptisch gegenüber, was das Unternehmen bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat. So hieß es vor einiger Zeit, dass die Zahl der Sicherheitslücken im neuen Windows nicht niedriger sein würde als bei dessen Vorgängern.

Auf der CeBIT hat Natalya Kasperski, die Chefin des Herstellers von Sicherheits-Software, nun erneut Bedenken über die Schutzfunktionen von Windows Vista geäußert. Sie warnte davor, die Warnmeldungen der Benutzerkontensteuerung UAC abzuschalten, da Vista ohne sie unsicherer sei als sein Vorgänger Windows XP mit Service Pack 2.

Gegenüber ZDNet ging Kaspersky auch auf den Kernelschutz "PatchGuard" ein, der in der 64-Bit-Version von Windows Vista enthalten ist. Die Technologie behindere die Arbeit der Sicherheitsdienstleister. Damit reiht sich nun auch Kaspersky in die von Symantec und McAfee begründete Reihe der PatchGuard-Kritiker ein.
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An sich sollte Vista auch ohne UAC wegen der überarbeiteten Interprozesskommunikation und dem neuen Netzwerkstsck sicherer sein als XP mit SP2. Dazu sollte Kaspersky noch mehr sagen um es zu belegen.So gilt das nicht :)
 
"An sich" ist aber ja auch nur Ausdruck für Vermutungen. Ein neu geschriebener Netzwerkstack impliziert ja noch keine zusätzliche Sicherheit. Wird Zeit für ein paar Studien, welche der Sache mal genau auf den Zahn füllen.
 
Für mich der einzige Vorteil von Vista gegenüber XP ist die UAC. Nur leider sind viele Leute im Laufe der "Windowszeit" zu faul geworden und haben immer als Administrator gearbeitet. Jetzt ist man gezwungen als Benutzer mit eingeschränkten Rechten zu arbeiten und nun beschweren sich alle und schalten es ab. Meiner Meinung nach sollte es nicht abschaltbar sein und zusätzlich noch statt einem klick auf OK eine Abfrage des Administratorpasswortes kommen.
 
@reaper2k: Wenn Du - wie Du solltest - als eingeschränkter Nutzer arbeiten würdest und nicht als Admin mit eingeschaltetem UAC, dann ist das auch so. Ich würde sagen, dass das in der kommenden Windows Version (oder mit einem der kommenden Service Packs) auch so eingeführt wird - im Moment machen die das nur deshalb nicht, damit die ganzen 'Cracks' aufhören unsinniger Weise auf der Systemplatte zu arbeiten und die Softwarehersteller endlich anfangen nach den Richtlinien zu programmieren.
 
@reaper2k: Die UAC nervt mit der Zeit einfach nur. Und so oft, wie die Meldung kommt, wird sie (wenn überhaupt) mit der Zeit von einem DAU auch nicht mehr ernst genommen und er klickt einfach auf OK. Imho also kompletter Blödsinn das System. Und ich sehe auch kein Problem darin, als Administrator zu arbeiten, wenn man n bisschen aufpasst, mach ich mit XP seit über 2 Jahren ohne nen Virenscanner im Hintergrund laufen zu haben. Scann dann alle 2 Wochen mal drüber und find sowieso nix.


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