BenQ-Chef bietet wegen Handy-Pleite Rücktritt an

Telefonie Der Vorsitzende von BenQ hat heute den Mitgliedern des Vorstands seinen Rücktritt angeboten. Dies wurde von ihnen jedoch abgelehnt. Stattdessen soll K.Y. Lee weiterhin das Unternehmen leiten und es in eine positive Zukunft führen. Ursache für das Angebot Lees sich zurückzuziehen, sind die Querelen um die Handysparte BenQ Mobile, die vor einigen Monaten Insolvenz anmelden musste, was zum Verlust tausender Arbeitsplätze führte. BenQ hatte die Handysparte von Siemens übernommen und rund ein Jahr lang weiterbetrieben.

BenQ Mobile musste im September 2006 Insolvenz anmelden, nachdem der Mutterkonzern angekündigt hatte, nicht mehr Geld in die Handyproduktion investieren zu wollen. Vor seiner Insolvenz hatte BenQ Mobile Verluste in Höhe von mehr als 840 Millionen Euro eingefahren, die zum Teil auf den harten Konkurrenzkampf im Geschäft mit Mobiltelefonen zurückzuführen sind.
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